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Gebärmutterhalskrebs: Aktualisierte Leitlinie für Patientinnen

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21.12.2022

Wie wird Gebärmutterhalskrebs festgestellt und behandelt? Welche Folgen haben Erkrankung und Therapie? Die aktualisierte Patientinnenleitlinie „Gebärmutterhalskrebs – Eine Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge“ informiert umfassend und in allgemein verständlicher Sprache über die Erkrankung.

Nachdenkliche Frau mittleren Alters

Die Patientenbroschüre basiert auf der S3-Leitlinie für medizinische Fachkreise und wendet sich an Frauen, bei denen Gebärmutterhalskrebs festgestellt wurde oder der dringende Verdacht darauf besteht. Mit Hilfe der Leitlinien können sich die Betroffenen ausführlich und detailliert über die Erkrankung informieren. So wird es ihnen ermöglicht, sich optimal auf das Gespräch mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt vorzubereiten und sich bestmöglich an Entscheidungen zu ihrer Behandlung und weiteren Gesundheitsfragen zu beteiligen.

Gebärmutterhalskrebs, in der Fachsprache „Zervixkarzinom“ genannt, kann durch eine länger andauernde Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) entstehen. Am häufigsten tritt die Tumorart bei Frauen zwischen 40 und 59 Jahren auf. In Deutschland erkranken weniger Frauen an Gebärmutterhalskrebs, seit der PAP-Test im Jahr 1971 als Früherkennungsleistung der gesetzlichen Krankenkassen eingeführt wurde. Dennoch sind jährlich immer noch etwa 4.400 Frauen betroffen.

Die Patientinnenleitlinie wurde erstellt im Rahmen des Leitlinienprogrammes Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Stiftung Deutsche Krebshilfe und spiegelt den aktuellen Stand der zugrundeliegenden ärztlichen Leitlinie wider.

Die Broschüre ist ab sofort kostenlos bestellbar und als Download verfügbar.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe

Autor/Autoren: äin-red

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